Historie

Geschichte und Tradition: Die faszinierende Historie des Zollenspieker Fährhauses.

"Der Zollenspieker grüßt Euch schön, möcht`alle froh und heiter seh`n !"

Ungeschrieben trägt das Haus ein Motto, das einst als Sinnspruch, eingerahmt von Vierländer Motiven, den Saal zierte:

Ein Stück Hamburger Geschichte

Das unter Denkmalschutz stehende Traditionshaus blickt auf eine mehr als 765-jährige Geschichte zurück.

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Das unter Denkmalschutz stehende Traditionshaus blickt auf eine mehr als 765-jährige Geschichte zurück. Ursprünglich als Zollturm erbaut, wurde das Gebäude nach der Zerstörung durch Lüneburger Truppen in 1620 im darauffolgenden Jahr wieder neu errichtet. Neben seiner Funktion als Gasthaus und Raststätte, diente das Traditionshaus über die Jahre hinweg außerdem als Zollstation und als Fährhaus, an einer der ältesten Hamburger Elbfährstellen. Mit der Aufhebung der Zollkasse im Jahre 1863, erhielt das Traditionshaus mit dem Anbau eines Tanzsaals seine unverwechselbare Gestalt. Seitdem ist das alte Fährhaus mit dem majestätischen Elbblick und den alten Kastanienbäumen in seinem Biergarten ein beliebtes Ausflugsziel.

Neu im Buchhandel und auch über unsere Webseite erhältlich.

Zollenspieker Fährhaus - 800 Jahre Hamburger Geschichte an der Elbe

Von Joachim Mohr (Autor), Olav Sellhorn und Ria Henning-Lohmann erschienen im ‎Hummerstein Verlag.

Zahlen und Fakten zum Zollenspieker

Die Grundmauern lassen sich auf das Jahr 1252 zurückführen.

Jahr
1252

1252 besteht bereits eine Fährverbindung. Heute die Zollenspieker Fähre zwischen dem niedersächsischem Hoopte auf der gegenüberliegenden Elbseite und Zollenspieker.

Jahr
1252

1460 tauchte die Ortsbezeichnung "Toln Spieker" erstmalig auf. Der Ort, an dem die Schiffer, gelegentlich auch die Elbquerer, Zoll (Tol) bezahlen mussten und wo man Waren im Speicher (Spieker) sicher lagern konnte.

Jahr
1460

Zerstörung durch Lüneburger Truppen und anschließender Wiederaufbau in 1621

Jahr
1620

1626 / 1627 

Während des 30jährigen Krieges lagerten wechselnde Truppen beim Fährhaus.

Jahr
1626

Neubau der Hauptfassade mit Treppengiebel

Jahr
1866

1870 entwickelte sich der Zollenspieker zur Sehenswürdigkeit. Der alte Zollspeicher wurde zur Gaststätte mit einem Tanzsaal.

Jahr
1870

Bau des Pegelhäuschens

Jahr
1880

Anbau der Kaffeeterrasse.

Jahr
1890

1920 bleibt das Fährhaus bei einem am Zollenspieker ausgebrochen Großbrand verschont.     

Jahr
1920

1945-1947 Die britische Besatzungsmacht requiriert das Fährhaus.

Jahr
1945

Bei der großen Flut stand der Zollenspieker unter Wasser.

Jahr
1962

Gründung des Zollenspieker Yachtclub

Jahr
1963

Das Zollenspieker Fährhaus geht in den Besitz von Bodo Sellhorn über und wird bis 1997 grundlegend saniert

Jahr
1994

2012 Eröffnung des 4-Sterne-Hotels

Jahr
2012

An-und Umbau der Küche im Traditionshaus

Jahr
2014

Symbiose aus Alt und Neu

Mit der Erweiterung durch das Vier-Sterne-Hotel im Mai 2012 hat das Zollenspieker Fährhaus einen großen Schritt in Richtung Zukunft unternommen. Einer Zukunft, die den Anforderungen an modernen Hotel- und Gastronomiekomfort ebenso gerecht wird wie dem Wunsch, Historisches zu erhalten und Geschichte zu bewahren.

Zollenspieker
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Am Elbstromkilometer 598,5

Gärten, Felder, Gewächshäuser und die majestätische Elbe prägen den landschaftlichen Charakter der Vier- und Marschlande im Südosten Hamburgs. Hier, neben Naturschutzgebiet und Deichromantik, liegt das Zollenspieker Fährhaus am Elbstromkilometer 598,5. An diesem Punkt befand sich vom 13. bis zum 19. Jahrhundert die Zoll- und Fährstätte, von der aus der jeweilige Grundherr seine Elbhoheit überwachte. Noch heute erwartet die Fähre Ausflügler zu einer Fahrt über die Elbe an ihrem Anleger direkt vor unserer Tür. Ob vom Wasser aus oder von den vielen schönen Aussichtspunkten in und um unser Haus: Die besondere Lage am südlichsten Punkt des Hamburger Elbverlaufs bietet einen einmalig weiten Blick auf Ufer und Elbstrom.

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